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Klima gut, alles gut: Partnerschaft Migros und WWF Schweiz.

Bestimmt kennst du den WWF. Aber was heisst WWF eigentlich genau? Und was steht hinter den drei Buchstaben? WWF bedeutet World Wide Fund for Nature. Der WWF ist eine Stiftung, die sich für den globalen Umweltschutz einsetzt. Ziel ist es, die weltweite Naturzerstörung zu stoppen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang leben. Der WWF wurde 1961 in Zürich gegründet, der internationale Hauptsitz liegt heute in Gland am Genfersee. Der WWF hat Büros in über 50 Ländern.

Um seine Ziele besser erreichen zu können, arbeitet der WWF mit verschiedenen Unternehmen zusammen, die ihn bei der Umweltarbeit unterstützen. Auch mit der Migros. Die Migros ist Mitglied in der WWF Climate Group, der WWF Seafood Group und der WWF Wood Group. In diesen Gruppen schliessen sich Schweizer Unternehmen zusammen, die gemeinsam etwas für den Klimaschutz, den Schutz der Weltmeere und der Wälder tun.

Als Mitglied verfolgt die Migros verschiedene Ziele, die zum Umweltschutz beitragen.

Willst du auch etwas für bedrohte Tiere und deren Lebensraum tun? Dann werde WWF-Mitglied im Panda Club. Der Panda Club ist für Kinder von 7 bis 13 Jahren. Im Magazin «Panda-Club» lernst du viele bedrohte Tiere näher kennen. Zudem kannst du mit den WWF-Vortragsdossiers in der Schule einen Vortrag halten oder an einem Pandiamo-Ferienlager teilnehmen. Und noch vieles mehr. Weitere Informationen zum Panda Club findest du unter: Panda Club

Südamerika – Amazonas-Regenwald

Als sich die Lilibiggs sich mit dem Turbo-Multifunktions-Heissluftballon dem Amazonas-Regenwald nähern, sehen sie zuerst einmal ein riesiges, grünes Meer. Erst als sie näher kommen, erkennen sie die vielen einzelnen Baumkronen. Nina hat etwas über den Amazonas-Regenwald gelesen: Er ist der grösste Regenwald der Erde, etwa so gross wie ganz Europa. Darin kommen etwa die Hälfte aller Tierarten der Welt vor. Während die Lilibiggs einen Landeplatz suchen, überlegt sich Tobi bereits, welche Tiere er hier treffen möchte. Also auf jeden Fall den Gelbbrustara und die Vogelspinne.

Südamerika – Atlantischer Regenwald

Der Atlantische Regenwald erstreckt sich entlang der Küste von Südostbrasilien, Paraguay und Argentinien. Im Laufe der letzten hundert Jahre wurden riesige Teile dieses Regenwaldes zerstört. Hugo möchte sich gar nicht ausmalen, was wäre, wenn plötzlich jemand den unendlichen Kastanienbaum fällen würde – wo bliebe dann das schöne Baumhaus der Lilibiggs? Genauso ist es vielen Tieren ergangen, die durch die Abholzung des Regenwaldes ihr Zuhause verloren haben und ausgestorben sind. Nina, Hugo und Tobi wollen aber den Tieren hallo sagen, die noch da sind, zum Beispiel dem Bunttukan und dem Weissbüschelaffen.

Südamerika – Choco Darién und Regenwald Zentralamerikas

Im Choco Darién und im Regenwald Zentralamerikas erfahren die Lilibiggs, warum der Regenwald Regenwald heisst: In diesen beiden Regionen fällt so viel Regen wie sonst nirgends auf der Welt. Auf ihren Streifzügen durch den Wald entdecken Nina, Hugo und Tobi ganz verschiedene Gebiete. In Kolumbien besichtigen sie zum Beispiel den «La Planada Krater» und treffen dort einen Jaguar. Hier sei es ihm am wohlsten, weil die hohen Wände des Kraters den Wind abhielten und es deshalb viel wärmer sei, erklärt der Jaguar. Die Lilibiggs bleiben noch ein bisschen – bis ihre Kleider wieder trocken sind.

Afrika – Kongo

Nach der langen Reise von Südamerika nach Afrika haben die Lilibiggs erstmal die Stupsnasen voll vom Ballon fahren. Dabei haben sie sich so auf den Kongo-Regenwald gefreut: Der riesige Wald im westlichen Afrika beherbergt eine unglaubliche Artenvielfalt. Hier leben zum Beispiel der Berggorilla und die Schimpansenart Bonobo. Der Berggorilla ist eine stark bedrohte und geschützte Tierart, denn es leben nur noch wenige Exemplare. Hugo will unbedingt einen Berggorilla in echt sehen. Er hat sogar ein Mitbringsel: Einen Sack voll Kastanienbaumblätter – natürlich nur die saftigsten.

Afrika – Madagaskar

Die grosse Insel östlich von Afrika heisst Madagaskar. Auf Madagaskar ist der Wald ein bisschen anders, es ist ein tropischer Trockenwald. Hier fällt viel weniger Regen als in den Feuchtwäldern. Die Lilibiggs unterhalten sich mit dem Tomatenfrosch, dem Pantherchamäleon und dem Kronenmaki über das Leben im Regenwald. Fressen und gefressen werden ist hier das grosse Thema. Aber auch die Pflanzenwelt ist interessant, besonders der Baobab: Dieser schlaue Baum besitzt einen dicken, knolligen Stamm, in dem er Wasser ansammelt. So kann er nämlich auch in Trockenzeiten gut überleben.

Asien – Neuguinea

Neuguinea liegt nördlich von Australien und ist die zweitgrösste Insel überhaupt. Das besondere an der Insel: Hier gibt es ganz verschiedene Regenwaldgebiete. Es gibt den Mangrovenwald, den Frischwasser-Sumpfwald und den Bergregenwald. Kein Wunder, ist das Leben auf Neuguinea sehr vielfältig. Von einer Krontaube erfährt Tobi, dass viele Tiere auf Neuguinea endemisch sind. Nina schlägt das Wort «endemisch» in ihrem Regenwald-Lexikon nach: Es bedeutet, dass die Tiere nur gerade hier leben und sonst nirgends vorkommen. «Also ich bin lieber überall zu Hause als endemisch», meint Hugo dazu.

Asien – Borneo, Sumatra, Sulawesi

Willkommen auf den grossen Regenwald-Inseln Indonesiens: Borneo, Sumatra und Sulawesi. Auf Sumatra gibt es ziemlich hohe Berge, die Bukit Barisan Berge. Nina, Hugo und Tobi nehmen sich vor, den höchsten Punkt zu erklimmen, den Mount Kerinci auf 3800 Metern über Meer. Der Aufstieg ist sehr anstrengend, zum Glück hat Tobi ein paar belegte Brote dabei. Hoch oben erreichen sie den See Gunung Tujuh, der in einem Vulkan liegt. Das ist der höchst gelegene See Südostasiens. Und als sie da so sitzen und über die unendlichen Weiten des Sumatra-Regenwaldes blicken, bekommt Hugo fast ein bisschen Heimweh.

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